Was im PDF steht
Elf Use-Cases aus dem Produktalltag und die passenden Prompts. Jeden Use-Case findest du online auch ausführlich beschrieben, mit Schritten und Stolpersteinen:
| Bereich | Use-Cases |
|---|---|
| Research | 01 Kundenfeedback clustern, 02 Interviews verdichten, 03 Support-Signale sortieren, 04 Wettbewerbssignale einordnen |
| Discovery | 05 Opportunity-Solution-Tree vorbereiten, 06 Hypothesen challengen, 07 Experimentbriefs erstellen |
| Spezifikation | 08 PRDs vorbereiten, 09 Backlog verfeinern |
| Entscheidung | 10 Priorisierung begründen, 11 Strategie erklären |
Dazu 22 Prompts in vier Gruppen: Research und Discovery (01 bis 07), Spezifikation und Backlog (08 bis 10), Priorisierung und Strategie (11 bis 17) und Delivery und Zusammenarbeit (18 bis 22).
Teil 1 · Allein, sofort
So nutzt du das PDF allein
- Such dir in der Tabelle oben den Use-Case aus, der dich diese Woche am meisten Zeit kostet.
- Kopiere den passenden Prompt und ersetze alle Platzhalter in eckigen Klammern.
- Füge dein Material darunter ein, nur so viel wie nötig. In einer lokalen oder freigegebenen KI direkt, in jedem anderen Tool ohne Namen und Kontaktdaten.
- Prüfe das Ergebnis gegen drei Originalbelege. Passt es, speicherst du den Prompt mit deinen Anpassungen als Vorlage.
Praxistipp: Kopier die Prompts nicht aus dem PDF. Auf der Prompt-Seite hat jeder einen Kopieren-Knopf, und die Zeilenumbrüche bleiben sauber.
Teil 2 · Mit dem Team
So startet dein Team in 60 Minuten
Am meisten bringt das PDF, wenn ein Team einmal gemeinsam einen Use-Case durchspielt, mit echtem Material.
- Auswählen, 10 Minuten: Jede Person markiert im PDF den Use-Case, der ihr am meisten Arbeit abnehmen würde. Ihr nehmt den mit den meisten Stimmen.
- Vorbereiten, 10 Minuten: Ihr holt echtes Material, zum Beispiel 100 Support-Tickets aus dem letzten Monat, und lasst alles weg, was die Analyse nicht braucht. Ohne freigegebene KI entfernt ihr zusätzlich Namen und Kontaktdaten.
- Ausführen, 15 Minuten: Zwei oder drei Personen führen den Prompt parallel aus, gern in unterschiedlichen Tools.
- Vergleichen, 15 Minuten: Ihr legt die Ergebnisse nebeneinander und prüft Stichproben gegen die Originale. Wo weichen sie ab, und warum?
- Festlegen, 10 Minuten: Wer macht den Use-Case ab jetzt regelmäßig, wie oft, und wo liegt das Ergebnis?
Für die letzten zehn Minuten nimmst du diesen Prompt und gibst ihm eure Notizen:
Meeting zu Entscheidungen
Wandle diese Meeting-Notizen in eine Entscheidungsnotiz um: [NOTIZEN]. Gib aus: getroffene Entscheidungen, nicht getroffene Entscheidungen, Owner, nächste Schritte, Fristen und offene Annahmen. Markiere alles, was aus den Notizen nicht eindeutig hervorgeht.
Praxistipp: Die letzten zehn Minuten sind die wichtigsten. Ohne verantwortliche Person und festen Termin im Kalender bleibt es beim Workshop. Trag den ersten regulären Termin noch im Raum ein.
Für Heads of Product
Der Workshop eignet sich als Auftakt für ein ganzes Produktteam. Wenn du willst, dass danach mehr bleibt als ein guter Nachmittag, helfe ich dir als Interim CPO, die Use-Cases fest in eure Abläufe einzubauen. Oder wir sprechen 30 Minuten darüber.